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Coronavirus - Update

Unser „Corona-Managment“

Unser „Corona-Management“

Ausgabe vom 03.04.2020 - Update am 11.05.2020

Wir lesen und hören überall…

„wir bleiben zu Hause… wir machen Home-Office…“

Auch wir würden da gerne mitmachen und zu Hause im „Home-Office“ bleiben... aber das lässt sich bei einer produzierenden Firma in der Größenordnung eines kleinen familiengeführten mittelständischen Unternehmens halt leider nicht so einfach umsetzen.

Daher haben wir alles in unseren Möglichkeiten stehende umgesetzt, um unsere Mitarbeiter in der Firma bestmöglich zu schützen.

So haben wir schon vor der Corona-Pandemie seit mittlerweile über zwei Jahren an allen Eingängen, in den Sozialräumen, in den Messräumen, im Logistikbereich, in den Büros sowie in der Produktion berührungslose Handdesinfektionsspender installiert. Auch die Seifenspender in den Sanitärbereichen funktionieren schon seit Jahren – wie auch die Papierspender – berührungslos.

Jetzt haben wir in verschiedenen Bereichen zusätzlich Flächendesinfektionsmittel bereitgestellt sowie auch unsere Reinigungskräfte entsprechend „aufgerüstet“ und uns auf einen engmaschigen, verschärften Hygiene-Maßnahmenplan eingeschworen.

Das Problem ist also nicht unsere „Hygiene-Infrastruktur“, sondern zunehmend die Nachversorgung mit Handdesinfektionsmitteln. Aber auch hier haben wir eine Lösung gefunden um Versorgungsengpässe in unserem Unternehmen entgegen zu wirken. Nach Anleitung der WHO haben wir bereits in Eigenregie Desinfektionsmittel gemischt, um die Spender sowie Behältnisse für Desinfektionsmittel bei Bedarf nachfüllen zu können.

Darüber hinaus haben wir für jeden Mitarbeiter Schutzmasken angeschafft, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn und soweit Situationen entstehen sollten, die eine Nutzung als Schutzvorkehrung notwendig machen – z.B. wenn nicht absolut sicher gestellt werden kann, dass auch mal temporär der vorgegebene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (beispielsweise wenn mal zwei Kollegen ein Bauteil gemeinsam heben müssten). Im Übrigen setzen wir nach wie vor auf unsere betriebliche Ablauforganisation, die auf die strikte Wahrung notwendiger physischer Distanz abzielt.

Inzwischen haben wir auch die Toiletten mit WC-Sitzreinigungssystemen ausgestattet, um die Hygienevorkehrungen um einen weiteren Baustein zu ergänzen.

Firmenbesuche, Meetings mit Außenstehenden im Hause und Kundenfahrten sind in Anbetracht der Corona-Pandemie schon seit Wochen untersagt. Auch Betriebsmittelbeschaffungen werden nur noch nach vorheriger Abstimmung und unter Einhaltung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen veranlasst, sofern dies nicht „online“ zu bewerkstelligen ist.

Interne Aufklärungsarbeit wurde schon immer sehr intensiv betrieben und wird gerade jetzt permanent und massiv über Firmenaushänge an den dafür vorgesehenen Stellen oder das elektronische „Infoboard“ durchgeführt.

In der Anmeldung, im Wareneingang und im Posteingang wurden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen um die nötige physische Distanz sicher zu stellen.

Für unsere Auszubildenden und deren Ausbildungsleiter haben wir „Tele-Werksunterricht“ von zu Hause aus organisiert. Sie arbeiten – wenn man so will – vom „Home-Office“ aus.

Bei all den Maßnahmen fallen natürlich auch nicht eingeplante hohe Kosten an, was die ohnehin angespannte wirtschaftliche Situation zudem verschärft. Dennoch haben wir uns entschlossen, alle uns möglichen Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter und deren Familien zu ergreifen und bestmöglich auszuführen.

Wir drücken allen Selbständigen, Freiberuflern, Unternehmern und Arbeitnehmern in allen Bereichen die Daumen und hoffen, dass wir durch solidarische, gemeinschaftliche Anstrengung auch diese schwere Prüfung bestehen und sowohl gesundheitlich wie auch beruflich und wirtschaftlich durch diese schwierige und angespannte Zeit kommen!